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Flamenco Superheroes de Baile 2.0

Alya Al-Kanani - 29. April bis 22. Mai 2022 
Ausstellungseröffnung:  Freitag 29. April  19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag  10.00 Uhr -13.00 Uhr und 17.00 - 20.00 Uhr 
Samstag & Sonntag  14.00 - 18.00 Uhr 

kunst

Stars der aktuellen Flamencoszene präsentieren das neue Gesicht des Tanzes

Vom 29. April 2022 an präsentiert die Ausstellung "Flamenco Superheroes de Baile 2.0 Next Generation“ im KufA Haus einen Monat lang die Superstars des modernen Flamencos. International bekannte Tanzgrößen wie Israel Galván, Andrés Marín, Rocío Molina, Belén Maya, Juan Carlos Lérida, Marco Vargas & Chloé Brulé, José Manuel Ramos "El Oruco" und Eduardo Guerrero geben anhand selbst gestalteter Themenwände und eines Kurzvideos einen Einblick in ihre ganz persönliche Sicht auf die Tanzkunst. Initiatorin und Kuratorin des Projekts, das bereits erfolgreich in der spanischen Flamenco-Hochburg Sevilla gezeigt wurde, ist Alya Al-Kanani. Die deutsche Flamencotänzerin und Choreographin mit irakischen Wurzeln hat die Aktion in enger Zusammenarbeit mit ihren spanischen Kolleginnen und Kollegen gestaltet, führt persönlich durch die Ausstellung und erklärt die jeweiligen Besonderheiten der Tänzerinnen und Tänzer und deren Rolle auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen in der Welt des Flamencos.

Alya Al-Kanani ist eine Insiderin. Nach einer klassischen Ballett-Ausbildung ging sie nach Madrid und nahm Unterricht an der berühmten Flamenco-Schule "Amor de Dios". Seitdem hat sie ihr Wissen und ihre Technik in zahlreichen Meisterklassen verschiedener Flamenco-Studios in Madrid und Sevilla erweitert und ist selbst in Spanien und in Deutschland aufgetreten. So zeigte sie auf Einladung von Juan Carlos Lérida auf dem Flamenco-Festival 2013 in Barcelona ein eigenes Solo-Stück. Sie ist häufig Gast in Sevilla und kennt die Flamenco-Kultur als Tänzerin, aber auch als Beobachterin der aktuellen Szene.

Getragen wird das Projekt von der Idee, die in Spanien heftig geführte Debatte zwischen Traditionalismus und kultureller Erneuerung auch dem tanzinteressierten deutschen Publikum nahezubringen. Die Tänzerinnen und Tänzer sind dem Aufruf gefolgt, um ihre eigene Arbeit an der Befreiung der seit Jahren in folkloristisch erstarrten Mustern gefangenen Kultur zu präsentieren. Mit ihren revolutionären choreographischen Einfällen wollen sie die große Tradition weiterentwickeln und neu interpretieren. Diese innovativen Strömungen der Avantgarde sind im Heimatland des Flamencos umstritten. Während in den sogenannten Tablaos – etablierten Flamenco-Lokalen mit angegliederter Bühne für Live-Auftritte – einer starren, althergebrachten Auffassung gehuldigt wird, sorgen die hier vorgestellten Erneuerer des Flamencos bei aufgeschlosseneren Tanzveranstaltern sowie auf nationalen und internationalen Festivals vor allem beim jüngeren Publikum für Furore.

Diese Ausstellung will zu einem besseren Verständnis der Flamenco-Kultur, ihrer Wurzeln und ihrer Entwicklung beitragen. Zum anderen hat sie zum Ziel, Methoden, Merkmale und Herangehensweisen der einzelnen Künstler in ihrem jeweiligen Werk zu erläutern und damit zu einem umfassenden Einblick in die Vielfalt der kulturellen Gegenwart beizutragen. Neben täglichen privaten Führungen bietet die Ausstellungs-Initiatorin auch die Möglichkeit, sich dem Flamenco aktiv zu nähern: mit einem offenen Training für alle Tanzbegeisterten, jeweils dienstags.
Wie Alya Al-Kanani selbst den Flamenco interpretiert, zeigt sie auf der Abschlussveranstaltung zusammen mit dem renommierten Tänzer Marco Vargas in der gemeinsam entwickelten Choreographie "Ver/suchung". 

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